Medienzentrum Hosemannstraße, Berlin
Sanierungsprojekt im Förderprogramm städtebaulicher Denkmalschutz 2015 - 2017
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Das viergeschossige Vorderhaus befindet sich in einer geschlossenen Quartiersbebauung unmittelbar angrenzend an Wohngebäude. Mit seinen beiden Nachbargebäuden liegt es von der Baufluchtlinie des übrigen Blocks etwas zurückgesetzt und bildet eine Vorgartensituation zur Straße aus. Im rückwärtigen Grundstücksbereich nahe der Grundstücksgrenze befindet sich ein eingeschossiges Gartenhaus.

Das Gebäude befindet sich im Fördergebiet Ostseestraße/Grellstraße des städtebaulichen Denkmalschutzes. Es ist Bestandteil eines Blockensembles aus den 30er Jahren des 20. Jahrhunderts. Von den Nationalsozialisten gegen Ende der 30er erbaut, diente das Haus der parteibezogenen Jugendarbeit. Seit dieser Zeit ist es durchgehend als Jugendfreizeiteinrichtung genutzt worden.

Die geplante Sanierung erfolgt daher unter der Prämisse, das Gebäude als Bestandteil des Blockensembles ablesbar zu machen, sowie Hinweise auf seine Entstehungszeit erkennbar zu erhalten. Somit erfahren die Straßenfassade, Entreé und Haupttreppenhaus eine besondere Berücksichtigung innerhalb des Hauses.