Scharnier Bad Wildungen
städtebaulicher und freiraumplanerischer Realisierungswettbewerb 2010

Die städtebaulichen Interventionen zielen zum einen auf eine Konsolidierung der straßenräumlichen Situation entlang von Lau- und Poststraße sowie Breiter Hagen, zum anderen auf eine funktionale und gestalterische Aufwertung der Innenbereiche des Baublocks.

Ein langgestreckter Baukörper im Westen begleitet eine Durchwegung und bildet hinter dem Museum einen kleinen Quartiersplatz aus. Das Gebäude bietet Raum für Sonderwohnformen, Altenwohnen oder eine medizinische Einrichtung. Drei kompakte Baukörper beleben den Innenbereich des Areals bzw. vervollständigen am Nationalparkamt die stadträumliche Qualität der Laustraße.

Die Fürstengalerie wird um einen Kopfbau erweitert, der den Einmündungsbereich Breiter Hagen, Brunnenstraße städtebaulich aufwertet. Der Baukörper bietet Raum für großflächigen Einzelhandel. Ein kleiner Stadtplatz akzentuiert den Eingang und adressiert das neue Gebäude an die Brunnenstraße

Am Johann-Hefenträger-Weg wird durch einen von der Straße zurückgesetzten Baukörper die Präsenz des Stadttores gestärkt und die Wegeverbindung zum Kirchplatz aufgewertet. An der Poststraße fasst ein Gebäude den Straßenraum und vermittelt zwischen den komplexen räumlichen Bezügen.
Ein vom Am Eselspfad aus erschlossenes 2-geschossiges Parkhaus mit 3 Parkebene für ca. 100 Stellplätze wird unter Berücksichtigung der Maßstäblichkeit auf dem Grundstück Flur 981 errichtet. Es ist geplant die Fassade zu begrünen

Projektbeteiligte:
Hanke + Partner Landschaftsarchitekten, Marek Jahnke
und Markus Fiegl Architekt

Wettbewerbsbeitrag